Verknüpfte Serverabfragen, die MSDASQL verwenden, schlagen mit Fehler 7416 fehl.

Gilt für:

  • SQL Server 2025 CU- und GDR-Updates seit April 2026
  • SQL Server 2022 CU- und GDR-Updates seit März 2026
  • SQL Server 2019 CU- und GDR-Updates seit April 2026
  • CU- und GDR-Updates für SQL Server 2017 seit April 2026
  • SQL Server 2016 SP3- und Azure Connect Pack DDR-Updates seit April 2026
  • Verwaltete Azure SQL-Instanz

Zusammenfassung

In diesem Artikel wird ein bekanntes Problem beschrieben, bei dem Abfragen auf verknüpften Servern, die den Anbieter MSDASQL (OLE DB-Anbieter für ODBC-Treiber) verwenden und eine Anbieterzeichenfolge angeben, fehlschlagen und den Fehler 7416 erzeugen. Der Artikel enthält auch Problemumgehungen, mit denen die Verbindung zwischen verknüpften Servern wiederhergestellt wird, ohne das Update zurückzusetzen.

Symptome

Verknüpfte Serverabfragen, die den MSDASQL Anbieter verwenden und eine Anbieterzeichenfolge (@provstr) angeben, schlagen fehl und geben die folgende Fehlermeldung zurück, wenn ein Benutzer, der kein Mitglied der sysadmin fixed-Serverrolle ist, die Abfrage ausführt:

Msg 7416, Ebene 16
Der Zugriff auf den Remoteserver wurde verweigert, da keine Anmeldungszuordnung vorhanden ist.

Der Fehler kann auch dann auftreten, wenn der verknüpfte Server und die Anmeldezuordnungen ordnungsgemäß konfiguriert sind.

Ursache

Eine strengere Überprüfung der Verbindungsüberprüfung im Datenbank-Engine kann Verbindungen für bestimmte verknüpfte Serverkonfigurationen ablehnen, die den Anbieter MSDASQL verwenden, auch wenn frühere Builds diese Verbindungen zugelassen haben.

Workaround

Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um dieses Problem zu umgehen, ohne ein Rollback des Updates auszuführen:

  • Wenn ihre Konfiguration die Anbieterzeichenfolge (@provstr) nicht erfordert, entfernen Sie sie aus der Definition des verknüpften Servers.
  • Fügen Sie der Anbieterzeichenfolge (@provstr) einen User ID-Eintrag hinzu. Legen Sie beispielsweise User ID=<value> fest. Die Anbieterzeichenfolge muss ebenfalls noch UID enthalten.

Sie können den Fehler auch verhindern, indem Sie dem betroffenen Benutzer Sysadmin-Berechtigungen erteilen. Es wird jedoch nicht empfohlen, diese Methode zu verwenden.